stier 1

„die Regeln waren eigentlich allen bekannt“

 

Mela Kaltenegger löst mit ihren Arbeiten die Grenze zwischen Humor und Ernst unbekümmert auf, mit Witz und Selbstironie wandelt sie an dieser Grenzlinie, ganz oben am Dachfirst. Dabei verfällt sie in einen Galopp, bei dem zeitweise kein Bein mehr am Boden bleibt, die Momente in denen alles schwebt sind in ihren Werken sichtbar und spürbar.

Überhaupt zeigen ihre Arbeiten märchenhaft und modern schwere Geschichte und luftigen Tod, Jahrtausende entfernt und doch ganz nah und heute. Man sieht Ewigkeit und Sanftmut und gleichzeitig Aussichtslosigkeit und Ende. Einsamkeit, Tod und Liebe in einer vergangenen zukünftigen Perspektive. Sie ignoriert die Zeit mutig und frech mit wienerisch grantigem Charme und erstellt wie aus Scherben geflickt neue, eigenwillige Kompositionen.

Die Künstlerin und ihre Werke beschäftigen sich mit Fragen der Selbstwahrnehmung, wobei der Stellenwert der Weiblichkeit mit Ironie in den Mittelpunkt gerückt wird.

 

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